Es gibt drei gängige Wege, ein Motorrad mitzunehmen: eine normale Auffahrrampe aus Aluminium, einen Motorradanhänger oder eine Motorrad-Verladehilfe mit Akkuschrauber-Antrieb in Ihrem Pickup, Transporter oder Wohnmobil. Jede Lösung hat ihre Stärken. Diese Seite vergleicht sie ehrlich nach Aufwand beim Verladen, Motorradgewicht, Fahren, Aufbewahrung und Kosten, damit Sie die passende Lösung für sich und Ihr Motorrad finden.
Eine Auffahrrampe aus Aluminium ist die günstigste und leichteste Lösung und lässt sich einfach verstauen. Der Nachteil: Sie müssen das Motorrad eine Steigung hinaufschieben oder -fahren. Bei einem hohen Pickup oder einem schweren Bagger wird der Winkel steil, und allein zu verladen wird riskant. Für leichte Motorräder und gelegentliche Nutzung kann sie ausreichen. Tipps finden Sie in unserer Anleitung schweres Motorrad allein verladen.
Ein Anhänger hat eine niedrigere Ladehöhe als ein Pickup, was das Verladen erleichtert, und Sie können jedes Auto mit Anhängerkupplung nutzen. Dafür fahren Sie mit Anhänger: In vielen Ländern gelten mit Anhänger niedrigere Tempolimits, Parken und Rangieren brauchen mehr Platz, und Fähren und Mautstraßen verlangen oft mehr. Zu Hause braucht der Anhänger einen eigenen Stellplatz, und es fallen laufende Kosten an, etwa für Wartung und je nach Land für Zulassung und Versicherung.
Eine Motorrad-Verladehilfe wie die Neo-Dyne AUN hebt Motorräder bis 550 kg mit einem handelsüblichen 18-V-Akkuschrauber an. Sie schieben das Motorrad nie bergauf: Sie rollen das Vorderrad auf ebenem Boden in die Radklemme, zurren das Motorrad fest und lassen die Rampe das Heben übernehmen. PowerTilt bringt die Rampe noch außerhalb des Fahrzeugs in die Waagerechte, deshalb funktioniert sie auch im Transporter oder in der Heckgarage eines Wohnmobils. Sie müssen keine Verkabelung und keine Batterie einbauen, und mit dem Kit AC-012 bauen Sie die Rampe in wenigen Minuten ohne Bohren ein oder aus. Der Anschaffungspreis ist höher als bei einer Auffahrrampe aus Aluminium, und Sie brauchen einen Pickup, Transporter oder ein Wohnmobil, um sie mitzunehmen.
Sie fahren einen Pickup mit kurzer Ladefläche? Lesen Sie unsere Seite Motorrad-Verladehilfe für kurze Ladefläche.
Lohnt sich eine Verladehilfe im Vergleich zu einer Auffahrrampe aus Aluminium?
Das hängt von Ihrem Motorrad ab und davon, wie oft Sie verladen. Wenn Sie regelmäßig ein schweres Motorrad transportieren oder allein verladen müssen, nimmt Ihnen eine Verladehilfe den riskantesten Teil ab: ein schweres Motorrad eine Steigung hinaufzuschieben. Für ein leichtes Motorrad und gelegentliche Nutzung kann eine Auffahrrampe aus Aluminium oder die Alien Ramp ausreichen.
Was ist allein einfacher: ein Anhänger oder eine Verladehilfe?
Ein Anhänger hat eine niedrigere Ladehöhe, aber Sie schieben oder fahren das Motorrad trotzdem hinauf. Mit einer Verladehilfe rollen Sie das Vorderrad auf ebenem Boden in die Radklemme, und die Rampe übernimmt das Heben – für Motorräder bis 550 kg.
Muss ich mein Fahrzeug für eine Verladehilfe umbauen?
Nein. Sie müssen keine Verkabelung, keine Batterie und keine Hydraulikpumpe einbauen, und mit dem Befestigungskit AC-012 ohne Bohren und handelsüblichen Ratschengurten bauen Sie die Rampe in wenigen Minuten ein oder aus – ganz ohne Bohren.
Funktioniert eine Verladehilfe im Transporter oder Wohnmobil?
Ja. Die Rampe kippt noch außerhalb des Fahrzeugs in die Waagerechte und funktioniert deshalb auch bei wenig Platz, etwa in einem normalen Transporter oder in der Heckgarage eines Wohnmobils.
Mein Motorrad wiegt weniger als 300 kg. Gibt es eine günstigere Lösung?
Ja. Die Alien Ramp ist eine interessante, preisgünstige Alternative – für etwa den halben Preis einer AUN, mit einer maximalen Traglast von 300 kg (660 lbs). Preise und weitere Informationen unter www.alienramp.com.
Sie sind nicht sicher, was zu Ihrem Fahrzeug und Motorrad passt? Nutzen Sie den Ramp Selector, kontaktieren Sie uns oder fordern Sie ein Angebot an. Alle Modelle im Vergleich finden Sie in der Übersicht der Verladerampen.